Krankenhäuser stellen konkrete Forderungen

Marienhaus Unternehmensgruppe richtet Positionspapier an die künftige Regierung zu Fragen der Gesundheitspolitik und der Pflege

13.03.2018

Die Marienhaus Unternehmensgruppe ist ein sektorenübergreifender Versorger und großer Arbeitgeber im Gesundheitswesen mit insgesamt 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den regionalen Schwerpunkten in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Als christlicher Träger wird sie sich auch in Zukunft der besonderen Verantwortung stellen, in den eher ländlichen Regionen die medizinische Versorgung für die Menschen sicherzustellen. Traditionell betreibt die Marienhaus Unternehmensgruppe eine größere Zahl an kleineren Krankenhäusern, die massiv verschärften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt sind. Hierzu zählt u. a. auch das St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil Vor dem Hintergrund eines christlichen Anspruchs hat eine qualitativ hochwertige Pflege und damit verbunden eine angemessene Personalbesetzung sowohl in den Krankenhäusern des Trägers wie auch in dessen Einrichtungen der Altenhilfe einen hohen Stellenwert. In trägereigenen Pflegeschulen werden weit über 1.000 junge Menschen ausgebildet. Aber auch hier gilt, dass die finanziellen Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden müssen, um eine nachhaltig wirksame Entlastung der Pflege zu erreichen. Der Forderungskatalog an die neue Legislaturperiode soll einen Beitrag leisten, nachhaltige Lösungen für die zentralen gesundheits- und pflegepolitischen Herausforderungen zu entwickeln, um die Krankenhausversorgung in der Fläche zu sichern und insbesondere auch kleineren Krankenhäusern eine echte Chance zu geben. Denn um die stationäre Versorgung in der Fläche auch in Zukunft gewährleisten zu können, muss die Finanzierung kleinerer Krankenhäuser durch ein Sonderprogramm des Bundes verbessert werden.

 

 

St. Josef-Krankenhaus

Koblenzer Straße 23
54411 Hermeskeil
Telefon:06503 81-0
Telefax:06503 81-2804
Internet: http://www.krankenhaus-hermeskeil.dehttp://www.krankenhaus-hermeskeil.de