Die Röntgenabteilung ist an jedem Tag im Jahr rund um die Uhr geöffnet

Das St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil verfügt über eine hochmoderne digitale Röntgenanlage und einen Computertomograph

Die leitende MTRA Monika Kopp (links) und die MTRA Cathrin Michel mit einer Patientin am Comptertomographen

09.10.2018

Die Röntgenabteilung des St. Josef-Krankenhauses Hermeskeil ist rund um die Uhr besetzt. Auch nachts ist immer eine Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentin (MTRA) im Haus, denn die Anwesenheit einer ausgebildeten Fachkraft ist die Voraussetzung dafür, dass Untersuchungen im Computertomographen (CT) durchgeführt werden können. Und gerade in Notfällen, wenn zum Beispiel ein Patient mit Verdacht auf Schlaganfall oder nach einem Unfall eingeliefert wird, "müssen wir ihn sofort im CT untersuchen, denn das kann im Zweifelsfall Leben retten oder helfen, Folgeschäden zu verhindern", so Monika Kopp.

Da im St. Josef-Krankenhaus kein Radiologe arbeitet, werden die Aufnahmen aus dem CT teleradiologisch befundet, erläutert die leitende MTRA. Das Haus arbeitet eng mit einer radiologischen Praxis zusammen, der die Bilder über eine speziell verschlüsselte Datenleitung übermittelt werden. "Unter der Telefonnummer der Praxis erreichen wir rund um die Uhr - auch nachts, an Wochenenden, an Feiertagen - einen Facharzt für Radiologie, der sich die Bilder ansieht und befundet", so Monika Kopp. Binnen weniger Minuten, werden die Ärzte des St. Josef-Krankenhauses über die Diagnose informiert und können mit der Behandlung des Patienten beginnen.

Vor wenigen Jahren hat das St. Josef-Krankenhaus seine komplette Röntgenabteilung auf digitalen Betrieb umgestellt. Mussten früher die Bilder noch aufwändig entwickelt werden, "so stehen sie uns jetzt unmittelbar nach dem Röntgen auf dem Monitor zur Verfügung", freut sich Monika Kopp. Da die Röntgenbilder im System gespeichert sind, können die behandelnden Ärzte sie an jedem PC-Arbeitsplatz im Haus aufrufen und sich ansehen. Darüber hinaus erhalten die Patienten auf Wunsch ihre Bilder kostenlos auf einer CD. Die Zeiten, in denen ein Röntgenbild ein unwiederbringliches Unikat war, seien endgültig vorbei. "Und davon profitieren alle Beteiligten", so Monika Kopp.

Alle Patienten, die geröntgt werden sollen, weil sie zum Beispiel unter Beschwerden der Knochen, Gelenke, inneren Organe oder auch an speziellen Erkrankungen der Lunge leiden, kommen mit einer Überweisung in das Krankenhaus. Je nach Erkrankung stellen sie sich zuerst in der chirurgischen Ambulanz oder in der Abteilung für Innere Medizin vor. Sie werden von einem Arzt untersucht und dann zum Röntgen geschickt. Die Chirurgen oder Internisten im Haus befunden die Bilder. Für die Patienten, deren Lunge geröntgt werden muss, ist Oberarzt Dr. Bernhard Lorenz der Ansprechpartner. Der Facharzt für Innere Medizin verfügt nämlich über die spezielle Zulassung auch Röntgenbilder des Brustkorbs und der Lunge zu befunden. In jedem Fall erhalten die Patienten noch im Krankenhaus ihre Diagnose, die sie dann mit zu ihrem Hausarzt nehmen.

Liegt ein Notfall vor, dann werden die Patienten selbstverständlich auch ohne Überweisung geröntgt. "Wir haben als kleines Krankenhaus in einer ländlichen Region einen Versorgungsauftrag und helfen jedem, der ärztliche Hilfe braucht", so Monika Kopp. Für die Patienten in und um Hermeskeil ist das ideal, denn sie können das Krankenhaus vor Ort aufsuchen und erhalten dort - dank modernster Technik - eine umfassende, qualifizierte Diagnose und Therapie.

St. Josef-Krankenhaus

Koblenzer Straße 23
54411 Hermeskeil
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