"Die Spuren, die bleiben"

Dokumentarfilm über das Leben eines französischen Jungen während der Nazi-Diktatur

Kapellenfenster St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil

04.04.2018

"Die Spuren, die bleiben" - unter diesem Titel entsteht zurzeit ein französischer Dokumentarfilm. Hintergrund dieses Filmprojekts ist eine Familiengeschichte. Es ist die Geschichte von Jacques Lamotte aus der nordfranzösischen Stadt Francport nahe Compíegne in der Picardie. Jacques ist der Großcousin des Filmautors und Regisseurs Olivier Fély-Biolet, der mit diesem Film ein Stück Familiengeschichte aufarbeiten möchte. Am 14. Februar 1942 wurde der damals fünfzehnjährige Jacques von der Gestapo verhaftet und ins Arbeitslager Hinzert deportiert. Das Schicksal von Jacques steht für viele Opfer während der Terrorherrschaft der Nazis. in diesem Film soll unter anderem auch das segensreiche Wirken von Sr. M. Ernesta, einer Waldbreitbacher Franziskanerin, in der damaligen Zeit im St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil dokumentiert und gewürdigt werden. Laut Zeitzeugen rettete Sr. M. Ernesta vielen KZ-Häftlingen aus Hinzert durch ihr mutiges Handeln das Leben. Aus diesem Grund hat das französische Filmteam am 03.04.2018 nach Drehtagen in Frankreich, Hinzert und Polen, wo Jacques in einem Arbeitslager nahe Brzeg (Brieg) verstarb, auch im St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil Aufnahmen für den Film gedreht.

St. Josef-Krankenhaus

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